ESD-Verpackungen und Kennzeichnung

nicht Normgerechte ESD-Verpackung von Lieferanten

Hallo ESD-Kollegen, Ich würde von euch gern wissen ob es tatsächlich so unüblich ist das EMS-Dienstleister, die bestückten Flachbaugruppen in normgerechten abschirmenden Verpackungen liefern.
Wir bekommen diese häufig lediglich in ableitfähiger Verpackung (rosa Luftpolsterfolie) in einem normalen Pappkarton angeliefert. Wenn man diesen Umstand beim EMS-Dienstleister anspricht, bekommt man häufig als Antwort das ein Versand in zusätzlich abschirmender Verpackung (Shielding Beutel oder abschirmender Umkarton) unüblich sei und das andere Kunden (darunter auch Medizin und Luftfahrt) sowas noch nie beanstandet hätten.
Bin ich hier zu kleinlich? hab ich irgendwas falsch verstanden?
Laut Norm muss doch:
Zitat: „Der Transport von sensitiven Produkten außerhalb einer EPA benötigt Verpackungen welche beides sicherstellen:
a) Bei direktem Kontakt ableitfähiges oder leitfähiges Material
b) Eine umhüllende Struktur, welche elektrostatische Abschirmeigenschaften gegen Entladungen sicherstellt“ Heißt also für mich das auch der Dienstleister seine Waren normgerecht verpacken sollte.
Über eure Erfahrungen oder Meinungen hierzu wäre ich dankbar.
Grüße
Timo


 

Hallo Timo,

also bei meinen früheren Arbeitsgebern bestanden wir auf abschirmende Verpackungen bei den Lieferantenlieferungen. Erstens weil es unsere Kunden forderten, indem die 61340 als Vertragsgrundlage galt und Kundenauditabweichungen nicht gewünscht waren und zweitens natürlich, um eine mögliche ESD-Gefahr auszuschließen.


 

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